Chapter 18
Abschied und neue Bürde
Die Zeit der großen Schlacht ist vorbei. Marias Freunde, die überlebt haben, machen sich bereit, zu ihren eigenen Leben und Welten zurückzukehren. Die Abschiede sind von tiefer Dankbarkeit, aber auch von der Schwere der Erlebnisse geprägt. Maria versteht und akzeptiert, dass ihre Reise nun eine andere ist. Sie nimmt ihre Rolle als einsame Wächterin der vielen Welten endgültig an, eine Bürde, die sie mit Stolz und einer tiefen, aber auch einsamen Liebe zu allem trägt, was sie beschützt.
Die Stille, die nach dem Sturm kam, war nicht die friedliche Stille einer versöhnlichen Nacht, sondern die betäubende Stille eines Schlachtfeldes, auf dem die letzten Schreie verklungen waren. Staub wirbelte noch in den Dämmerlichtstrahlen, die durch die zerborstenen Fenster des alten Observatoriums fielen, und jeder Atemzug schmeckte nach Asche und dem bitteren Geschmack des Sieges. Maria stand inmitten des Chaos, ihre Hand ruhte auf dem kühlen, nun ruhenden Artefakt, dessen pulsierende Energie erloschen war. Die dunkle Präsenz, die sie so lange gejagt hatten, war verschwunden, zerstreut wie Nebel im ersten Licht des Morgens. Doch die Leere, die sie hinterließ, war ein tiefes Loch in der Welt, und in Marias Seele.
Um sie herum bewegten sich ihre Freunde, ihre Gesichter gezeichnet von Erschöpfung und dem unauslöschlichen Eindruck der Ereignisse, die sie durchlebt hatten. Joshua, dessen Rüstung von unzähligen Treffern zerkratzt und verbeult war, stützte sich auf sein Schwert, seine Schultern sanken unter einer Last, die schwerer wog als jede körperliche Verletzung. Elara, deren Fingerfertigkeit sie so oft gerettet hatte, saß auf einem umgestürzten Tisch, ihr Blick verloren in der Ferne, als würde sie noch immer die Schatten jagen, die ihr einst so vertraut waren.
Die Zeit des Kampfes war vorbei. Die Zeit des Abschieds begann.
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