Chapter 11

Joshuas Entschlossenheit

Inmitten der Verzweiflung im Herzen der Gottheit wird Joshua mit seinen inneren Dämonen und der Schuld aus seiner Vergangenheit konfrontiert. Das Artefakt spielt mit seinen tiefsten Ängsten, doch seine Loyalität zu Maria und seinen Freunden entfacht eine neue Entschlossenheit in ihm. Er stellt sich seinen persönlichen Qualen und schwört, seine Freunde um jeden Preis zu beschützen. Seine Stärke und sein Mut werden auf eine ultimative Probe gestellt, als er sich der direkten Gefahr und den Manifestationen seiner eigenen Schuld stellt.

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Der Hauch der Verzweiflung lag schwer in der Luft, eine klamme, feuchte Decke, die sich in die Lungen kroch und den Atem erschwerte. Hier, im Innersten des Artefakts, wo die Realität selbst zu einem zerbrechlichen Glasgefäß geworden war, das von unsichtbaren Händen zum Zerspringen gebracht wurde, kämpfte Joshua nicht nur gegen die äußeren Manifestationen der Dunkelheit. Er kämpfte gegen sich selbst. Die Schatten, die ihn hier umklammerten, waren keine bloßen Illusionen, die vom Artefakt gewoben wurden, um ihn zu tätern. Es waren die verdrängten Echos seiner eigenen Vergangenheit, die nun mit grausamer Präzision an die Oberfläche gespült wurden.

Er sah sie wieder, die Gesichter, die er seit Jahren mied, die Stimmen, die er zu übertönen versuchte. Die Schlacht, die ihn gezeichnet hatte, die Schuld, die er mit sich trug wie einen bleiernen Mantel. Damals, als er als junger Krieger, voller jugendlichem Übermut und dem unerschütterlichen Glauben an die Gerechtigkeit, in die Schlacht gezogen war. Er hatte seine Kameraden angeführt, hatte sie mit seinem eigenen Leben verteidigt. Doch es gab einen Moment, einen einzigen, verhängnisvollen Moment, in dem seine Entschlossenheit brach. Ein Zögern, eine Sekunde der Unsicherheit, die ihn unendlich viel kostete.

Ein Schrei, scharf und verzweifelt, hallte durch die wirbelnden Nebel. Es war nicht sein eigener Schrei, aber er spürte ihn in seinen Knochen, als wäre er selbst derjenige gewesen, der im Staub lag. Er sah die Augen seiner Gefährten, als sie ihn ansahen, nicht mit Vorwurf, sondern mit einem tiefen, unendlichen Bedauern, das ihn bis ins Mark erschütterte. Dieses Bedauern war schlimmer als jeder Hass.

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