AIBookCraft

Chapter 2

Kapitel 2: Die Umwege

Der Erzähler beschreibt, wie er die Schule schwänzte, um mit Freunden in andere Städte zu fahren. Sie stahlen Alkohol, Zigaretten und Kleidung. Die Angst vor Entdeckung wuchs, und er blieb zu Hause. Er erinnert sich an seinen Wunsch nach Wohlstand und an die Bücher über Malcolm X, die er damals las.

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Die Angst blieb. Ich saß zu Hause und starrte an die Wand, während die Stunden vergingen. Die Schule war weit weg, ein Ort, den ich nicht mehr betrat. Stattdessen fuhr ich in andere Städte. Mit Freunden, die dasselbe taten wie ich. Wir klauten zusammen Alkohol und Zigaretten, später auch Bekleidung. Es war ein Kreislauf: stehlen, Angst haben, zu Hause bleiben, wieder stehlen.

Ich wollte Wohlstand. Das ist das Witzige daran. Ich sah mich als kleinen Gangster, der Rapper sein wollte, aber nichts lernen wollte. Bücher wie Malcolm X las ich damals. Ein Jahr später kamen Filme über die Black Panther Party von 1966. Die fand ich am besten. Aber das Lernen blieb außen vor.

Die Umwege, die ich ging, fühlten sich nicht wie Umwege an. Sie fühlten sich wie der einzige Weg an. Ich war vierzehn, sollte in der achten Klasse sein, war aber in der sechsten. Die Schule, die es heute nicht mehr gibt, war nur noch eine Erinnerung. Ich machte Fehler und musste sie einsehen. Aber das kam erst später.

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