Chapter 2
Kapitel 2
Der Erzähler erinnert sich an die Zeit vor dem Ereignis, an die Leichtigkeit und das Gefühl der Unbesiegbarkeit, und an die Liebe, die schon damals da war. Er beschreibt, wie die Liebe nach dem Bruch blieb, aber nicht heilen konnte. Das Kapitel endet mit dem ersten Schritt in eine neue Richtung, einem zaghaften Versuch, weiterzumachen.
Ich erinnere mich an die Tage, bevor alles zerbrach. An die Leichtigkeit. Dieses Gefühl, unbesiegbar zu sein. Es war echt, damals. Ich wusste nicht, wie zerbrechlich das alles war.
Und dann war da diese Liebe. Sie war schon da, bevor der Schmerz kam. Sie war einfach da, wie die Luft zum Atmen. Ich habe nicht viel darüber nachgedacht, damals. Man denkt ja nicht über die Luft nach, solange man atmen kann.
Als alles zerbrach, blieb sie. Die Liebe. Sie war da, inmitten von all dem. Vielleicht ist sie der einzige Grund, warum ich noch hier bin. Aber Liebe allein heilt nicht. Sie kann den Schmerz nicht wegwischen oder die Schuld tilgen. Das habe ich gelernt.
Jetzt stehe ich hier. Am Anfang von etwas Neuem. Ich weiß nicht, ob ich es verdient habe, noch einmal von vorne zu beginnen. Aber ich versuche es. Schritt für Schritt. Tag für Tag.
Der erste Schritt ist der schwerste. Ich mache ihn trotzdem.