Chapter 9
Die schwebenden Quallen
Der Pfad führt sie nun durch eine offene Lichtung, die von seltsamen, schwebenden Wesen erfüllt ist, die wie riesige, pulsierende Quallen aussehen. Sie treiben träge durch die Luft, aber ihre Tentakel scheinen eine Art elektrische Ladung zu tragen, die gefährlich aussieht. Finn, der keine Angst vor unbekannten Lebensformen hat, nähert sich vorsichtig einem der Wesen. Er versucht, durch sanfte Gesten und ruhige Töne mit ihnen zu kommunizieren. Nach einiger Zeit bemerkt er, dass die Quallen auf einen bestimmten hohen Ton reagieren, den er mit seinen Fingern erzeugen kann. Durch das wiederholte Erzeugen dieses Tons können sie die Wesen sanft vertreiben und den Weg freimachen.
Der Pfad, der sich vor ihnen auftat, war nicht mehr als ein schmaler Streifen aus schimmerndem Staub, der sich durch das dichte Dickicht des Nebels schlängelte. Leo ging voran, sein Blick auf die Karte geheftet, die Mia in ihren Händen hielt, während Finn aufmerksam die Umgebung absuchte. Die Luft war erfüllt von einem leisen Summen, das sie bisher nicht zuordnen konnten. Plötzlich lichtete sich das Dickicht und sie standen am Rande einer weiten Lichtung.
Die Lichtung war anders als alles, was sie bisher gesehen hatten. Statt Moos oder Felsen war sie erfüllt von einer seltsamen, sanften Beleuchtung, die von den Geschöpfen ausging, die sie dort fanden. Es waren Wesen, die aussahen wie riesige, schwebende Quallen. Sie trieben langsam und majestätisch durch die Luft, ihre durchscheinenden Körper pulsierten in einem sanften Rhythmus. Lange, feine Tentakel hingen unter ihnen herab, und an deren Spitzen blitzten immer wieder kleine Funken auf, die wie winzige Blitze aussahen.
„Wow!“, hauchte Mia und ihre Augen weiteten sich vor Staunen. „Ich habe noch nie so etwas gesehen.“
Keep reading "Die schwebenden Quallen"
Open the same story in AIBookCraft. Later chapters may require an active subscription.
Free on iOS & Android · No signup to read