Chapter 8
Kapitel 8: Der Klang der Worte
Elias, Lena und Pascal bereiten sich auf die Lesung vor, während der Regen über das Dorf fällt. Sie üben das gemeinsame Gedicht, und Elias merkt, wie sehr Lena sich verändert hat. Am Abend besucht der Pfarrer sie mit der Nachricht, dass der Onkel die Bedingung schriftlich bestätigt hat. Lena beginnt, ihre Angst vor der öffentlichen Lesung zu überwinden. Der Tag der Lesung bricht an, und das Dorf füllt sich mit Menschen.
Der Regen klopfte sanft gegen die Fensterscheiben, als ich am nächsten Morgen erwachte. Die Welt draußen war grau, aber in mir war ein seltsames Leuchten. Ich lag noch einen Moment lang da und ließ den gestrigen Abend Revue passieren. Lenas Kuss, der sich anfühlte wie eine Antwort auf eine Frage, die ich mir nie zu stellen getraut hatte.
Ich stand auf und trat ans Fenster. Die Tropfen liefen die Scheibe hinunter, und ich folgte ihnen mit den Augen. Das Dorf lag still unter der Wolkendecke, und der Rauch aus den Schornsteinen stieg gerade nach oben.
Ich zog mich an und machte mir einen Tee. Während das Wasser kochte, holte ich das halbfertige Gedicht von gestern hervor. Es lag auf dem Tisch, und ich las es noch einmal. Die Zeilen von Pascal, die Worte von Lena, meine eigenen Sätze – sie fügten sich zu etwas, das größer war als wir drei allein.
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