Chapter 8
Das Rätsel des Inneren Lichts
Die Kinder diskutieren beim Basteln am Festplatz über den Ursprung großer Weisheiten. Miss Abigail erzählt von den ägyptischen Mysterien, die Seele und Körper trennen wollten. Christian bezweifelt, dass Philosophie wirklich hilft. Fräulein Vera erkennt durch einen Dialog mit Pascal, dass der Geist nicht im Wissen, sondern im Miteinander wächst. Ein unerwartet zarter Moment zwischen ihnen lässt Hoffnung auf neue Nähe entstehen. Am Ende bleibt die Frage offen, wie sie das alte Wissen für heute lebendig machen können.
Die Nacht senkte sich samten über unser kleines Dorf, während das Licht der Laternen im Wind zitterte. Ich hängte eine letzte Girlande auf und bemerkte, wie Pascal neben mir stehen blieb. Er blickte lange auf das alte Buch, das neben den Zwiebeln lag, dann auf mich.
„Vera?“ fragte er leise, „Warum glauben die Leute, dass es griechische Philosophie gibt? Es heißt doch immer, alles Gute komme von den Griechen.“
Ich zuckte die Schultern. „Vielleicht, weil sie so viel geschrieben haben? Weil sie so kluge Fragen stellten?“
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