Chapter 5
Gefahr im dunklen Labyrinth
Sie folgen den Hinweisen tiefer in die Burg. Plötzlich hören sie Geräusche und merken, dass sie nicht allein sind. Ein Teil des Ganges stürzt ein und versperrt den Rückweg. Erster spürt eine unheimliche Präsenz.
Die Luft im Geheimgang war feucht und kühl, ein starker Kontrast zu der warmen Sommerluft, die sie eben noch auf den sonnenbeschienenen Zinnen der Abenteuerburg genossen hatten. Mariane hatte ihre Taschenlampe fest im Griff, ihr Lichtstrahl tanzte über das raue, moosbewachsene Gemäuer. Alexander ging voran, studierte die alten Symbole, die Petra mit ihrem scharfen Blick immer wieder entdeckte. Hansgeorg folgte dicht hinter ihm, seine Neugierde schien fast greifbar, und Erster drückte sich an Mariane, seine Augen weit aufgerissen im Halbdunkel.
„Ich glaube, wir sind hier richtig“, murmelte Alexander und deutete auf eine grob eingeritzte Pfeilform an der Wand. „Die Reime sprachen von einem Pfad, der tiefer führt, dort, wo das Licht der Sonne niemals hinkommt.“
„Und wo die Mäuse größer sind als Katzen!“, flüsterte Erster und zog sich noch enger an seine Schwester.
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