Chapter 4
Gemeinsam rätseln und planen
Die Geschwister versammeln sich, um die Rätselverse zu deuten. Mariane organisiert die Gruppe, während Alexander logisch denkt und Petra auf Details achtet. Sie verteilen Aufgaben und sprechen über Mut und ihren Glauben.
Die feuchte Kühle des Verlieses schien sich in ihren Kleidern festzusetzen, doch die Aufregung war größer als jede Gänsehaut. Alexander hielt die beiden gefalteten Pergamentstücke, die sie aus der kleinen Nische hinter der losen Steinplatte geborgen hatten, fest in der Hand. Ihre Finger strichen über das vergilbte Papier, das so alt und brüchig wirkte, als würde es jeden Moment zu Staub zerfallen. Vor ihnen, auf dem groben Holztisch, der im spärlichen Licht ihrer Taschenlampen kaum mehr als eine dunkle Fläche war, lagen die Verse ausgebreitet.
„Also“, begann Mariane, ihre Stimme ruhig und bestimmt, aber mit einem Hauch von Aufregung darin, „jetzt müssen wir diese Rätsel lösen. Alexander, du hast die Nase vorn beim Denken. Was steht da?“
Alexander beugte sich über das erste Blatt. Seine Augen, sonst eher zurückhaltend, glänzten vor Konzentration. „Es ist ein Reim“, murmelte er, „auf altertümliche Weise geschrieben. Hier steht: ‚Wo Schatten tanzen und die Zeit verrinnt, ein Weg sich öffnet, den nur Weisheit find’t. Sucht dort, wo das Licht die Nacht besiegt, ein Zeichen, das euch leitet und besiegt.‘“
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