Chapter 10
Das Geheimnis der Symbole
Sie entschlüsseln weitere Symbole, die Petra entdeckt hat. Diese führen sie zu einer versteckten Kammer. Dort finden sie keine Goldmünzen, sondern alte Dokumente und Artefakte, die die wahre Geschichte der Burg erzählen.
Die Luft in der alten Kammer war schwer und roch nach Staub und Vergessenheit. Petra, die Jüngste der Geschwister, hatte mit ihren wachen Augen die verblassten Symbole an der Wand entdeckt, die bisher allen anderen entgangen waren. Sie waren nicht einfach nur Kritzeleien, sondern schienen eine eigene Sprache zu sprechen, eine Sprache, die Alexander, der Denker der Familie, nun mit großer Konzentration zu entziffern versuchte. Mariane, die Organisatorin, hatte vorsorglich die Taschenlampen bereitgelegt, und ihr Lichtkegel tanzte über die raue Steinwand, beleuchtete die geheimnisvollen Zeichen, die wie kleine, stumme Zeugen vergangener Zeiten dort hingen.
„Ich glaube, ich erkenne da etwas“, murmelte Alexander, seine Stirn in tiefe Falten gelegt. „Diese Kreise mit den Linien darin… das erinnert mich an alte astronomische Zeichen. Und dieser Bogen hier… vielleicht ein Fluss oder ein Weg?“
Hansgeorg, der Tatkräftige, beugte sich neugierig vor. „Ach was, Alexander, das sind doch nur alte Kratzer. Lass uns lieber nach dem Schatz suchen! Vielleicht ist er ja hinter der nächsten Wand versteckt.“ Er klopfte energisch gegen den Stein, als würde er ihn zur Kooperation auffordern wollen.
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