Chapter 14
Ein Opfer wird gebracht
Um Seraphina zu besiegen, muss ein Opfer gebracht werden. Es ist schmerzhaft, aber notwendig, um ihre gemeinsame Zukunft zu sichern und die Gefahr zu bannen.
Der Atem stockte mir in der Brust, als ich die Worte hörte. Opfer. Ein Opfer musste gebracht werden, um Seraphina zu besiegen. Es war ein Wort, das wie ein kalter Dolch durch die Wärme schnitt, die sich zwischen Hunter und mir ausgebreitet hatte. Ich blickte zu ihm, seine Augen trafen meine, und ich sah darin die gleiche Angst, die auch meine eigene Seele ergriff. Doch da war auch Entschlossenheit, ein stummer Schwur, der mich gleichzeitig erschreckte und beruhigte.
Elias stand vor uns, seine Miene ernst, aber seine Augen waren auf uns gerichtet, als wollte er uns durch seine bloße Präsenz stärken. „Es gibt keinen anderen Weg, Sophia“, sagte er leise, seine Stimme rau wie alter Stein. „Seraphina ist zu mächtig. Ihre Wurzeln reichen tiefer, als wir ahnen. Um sie zu brechen, brauchen wir ihre Quelle der Kraft. Und diese Quelle… sie ist an sie gebunden.“
Ich verstand. Ein Teil von mir schrie dagegen an, weigerte sich, diese grausame Logik zu akzeptieren. Aber ein anderer Teil, der Teil, der Hunter liebte, der Teil, der wusste, wie tief die Schatten reichten, die ihn umgaben, dieser Teil wusste, dass Elias die Wahrheit sprach. Seraphina war nicht nur eine Frau, sie war ein Netz aus Dunkelheit, gewoben aus den Ängsten und dem Leid anderer. Und um dieses Netz zu zerschneiden, musste etwas Wertvolles geopfert werden.
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