Chapter 13
Konfrontation
Es kommt zur direkten Auseinandersetzung mit Seraphina. Hunter muss sich seiner Vergangenheit stellen, um Sophia zu schützen. Ein Kampf entbrennt, nicht nur physisch.
Der kühle Nachtwind strich durch meine Haare, ein sanfter Trost in der unruhigen Stille, die sich über die Stadt gelegt hatte. Die Sterne funkelten wie winzige Diamanten auf schwarzem Samt, doch ihre Pracht konnte die Dunkelheit, die sich in meinem Inneren zusammenbraute, nicht erhellen. Hunter hielt meine Hand, seine Finger fest um meine geschlossen, als wollte er mich vor der Welt abschirmen, vor allem, was uns bedrohte. Sein Blick war auf die Silhouette gerichtet, die sich uns näherte, eine Gestalt, die eine Aura von Gefahr und Verlockung ausstrahlte. Seraphina.
Ihr Lachen war wie das Klirren von Eis, scharf und schneidend. Sie hob eine Hand, ihre Bewegungen fließend und doch bedrohlich. „Hunter, mein Liebster“, säuselte sie, ihre Stimme trug den Klang von Honig, der mit Gift versetzt war. „Ich habe dich überall gesucht. Und ich sehe, du hast dir eine kleine Begleitung ausgesucht.“ Ihr Blick fiel auf mich, und in ihren Augen blitzte ein Ausdruck auf, der irgendwo zwischen Neid und Verachtung lag. Ich spürte, wie sich mein Magen zusammenkrampfte, doch ich zwang mich, ihr standzuhalten. Hunter drückte meine Hand fester, ein stummer Ausdruck seiner Unterstützung.
„Was willst du, Seraphina?“, fragte Hunter, seine Stimme ruhig, aber mit einer unterschwelligen Härte, die ich nur selten bei ihm hörte. Er stellte sich instinktiv vor mich, eine schützende Barriere.
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