AIBookCraft

Chapter 5

Die Begegnung mit Elias

Sophia sucht Rat bei Elias, einem alten Freund ihrer Familie. Er spricht von Gefahren und Geheimnissen, ohne Sophia direkt zu belasten, doch seine Worte säen Zweifel.

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Der Anruf von Hunter ließ mich nicht mehr los. Seine Stimme, sonst so tief und beruhigend, hatte einen Hauch von Dringlichkeit getragen, der mir eine Gänsehaut über die Arme jagte. Was meinte er mit „Ich muss mit dir reden, Sophia. Es ist wichtig.“? Wichtig wozu? Und warum klang es, als würde die Welt, wie ich sie kannte, auf der Kippe stehen? Die Nacht war lang gewesen, gefüllt mit unruhigen Gedanken und dem leisen Flüstern meiner eigenen Ängste. Hunter war neu in meinem Leben, erst wenige Wochen, und doch hatte er sich tiefer in mein Herz geschlichen, als ich es je für möglich gehalten hätte. Seine Nähe war wie ein warmer Mantel an einem kalten Tag, seine Augen versprachen eine Tiefe, die mich fesselte. Aber er war auch ein Rätsel, ein Buch mit vielen unausgefüllten Seiten. Und nun diese plötzliche Dringlichkeit.

Am nächsten Morgen, die Sonne kämpfte sich gerade mühsam durch den grauen Schleier des Himmels, saß ich in meinem kleinen, gemütlichen Wohnzimmer und starrte auf mein Handy. Jeder Klingelton ließ mich zusammenzucken, doch es war nie Hunter. Die Worte seiner Mutter, die mir so viel Hoffnung gemacht hatten, hallten in meinem Kopf wider. Sie hatte mir einen Namen genannt, eine Adresse: Elias. Ein alter Freund der Familie, der mir vielleicht helfen könnte, die Rätsel um Hunter zu lösen. Ein Mann, der Hunter schon kannte, bevor ich ihn jemals gesehen hatte. Die Vorstellung, dass jemand Hunters Welt von innen kannte, ließ gleichzeitig Hoffnung und Besorgnis in mir aufkeimen.

Ich hatte Elias‘ Adresse notiert, die ihm Hunters Mutter gegeben hatte, und nach kurzem Zögern beschlossen, ihn aufzusuchen. Es war ein Sprung ins Ungewisse, aber die Ungewissheit bezüglich Hunter war unerträglich geworden. Ich packte eine kleine Tasche, zog meine Lieblingsjeans und einen warmen Pullover an und machte mich auf den Weg. Elias wohnte etwas außerhalb der Stadt, in einem alten Bauernhaus, das von weiten Feldern umgeben war. Schon von Weitem erkannte ich die hohe, knorrige Eiche, die imposant vor dem Haus stand, ein stummer Wächter.

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