Chapter 16

Der Preis der Macht

Seraphina lernt, dass ihre Gabe nicht nur Segen, sondern auch eine Bürde sein kann. Sie muss lernen, ihre Emotionen zu beherrschen, um ihre Kräfte zu nutzen.

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Der Schmerz pulsierte in meinen Schläfen, ein ständiges Echo des Aufpralls, der mein Leben in zwei Hälften gerissen hatte. Jeder Herzschlag war ein leises Hämmern gegen die zerbrechlichen Knochen meines Schädels. Ich lag immer noch auf der kalten Metallpritsche, die seltsam vertraute Umgebung von Kaels Schiff. Aber es war nicht mehr nur ein Schiff. Es war zu meinem Zufluchtsort geworden, zu dem einzigen Ort, an dem ich mich halbwegs sicher fühlte, auch wenn die Schatten der Verfolgung noch immer über uns lagen wie ein Leichentuch.

Die Erinnerungen an den Angriff kamen in unregelmäßigen Stößen, wie zerbrochene Spiegel, die nur scharfe, verstörende Fragmente zeigten. Das grelle Licht der Laser, das Fauchen der Energie, das Krachen von Metall, das sich verbog und zerriss. Und dann die eisige Hand, die mich vom Steuerpult gerissen und in die Dunkelheit geschleudert hatte. Ich hatte mich gewehrt, instinktiv, und etwas war passiert. Etwas, das ich nicht verstand. Ein Riss in der Realität, ein Aufschrei der Sterne selbst, der meine Angreifer zurückschrecken ließ, gerade lange genug, damit ich das Notsignal senden konnte.

Jetzt, in der relativen Stille, spürte ich die Nachwirkungen dieser unkontrollierten Kraft. Sie war wie ein wildes Tier in mir, das darauf wartete, losgelassen zu werden. Und das war es, was Kael mir beibringen wollte. Die Kontrolle. Die Beherrschung. Aber wie sollte ich etwas beherrschen, das ich selbst kaum verstand?

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