Chapter 15

Ein gefährliches Spiel

Die Verfolgung wird intensiver. Kaelen muss strategisch denken, um seine Crew und Seraphina zu schützen, während er die Angreifer ablenkt.

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Die Warnlampen pulsieren in einem unheilvollen Rot, und das monotone Piepen der Sensoren durchschneidet die angespannte Stille auf der Brücke des *Sternenwächters*. Jeder Ton scheint sich in meinem Brustkorb zu verfangen und dort wie ein wilder Vogel gegen meine Rippen zu schlagen. Kaelen steht vor der Hauptanzeige, seine Schultern angespannt, seine Augen fixieren die flackernden Symbole, die uns jagen. Die Angreifer. Sie sind näher gekommen, unerbittlich und lautlos, wie eine tödliche Flut, die sich langsam, aber sicher auf uns zubewegt.

„Sie sind nur noch zehn Klicks entfernt, Seraphina“, murmelt Kaelen, seine Stimme rau vor Anspannung. Zehn Klicks. Das ist nichts in der Weite des Alls, ein Wimpernschlag, ein Atemzug. Meine Hände ballen sich zu Fäusten. Ich fühle ihre Präsenz, ein kaltes, hungriges Etwas, das nach mir greift. Es ist nicht nur eine physische Verfolgung; es ist, als würden sie mit ihren Gedanken an meiner Seele zerren, als wollten sie die verborgene Kraft in mir aufdecken, die ich selbst noch kaum verstehe.

„Was machen wir?“, frage ich, meine Stimme zittert trotz meines Bemühens, ruhig zu klingen. Ich spüre, wie Kaelens Blick kurz zu mir wandert, eine Mischung aus Sorge und Entschlossenheit darin. Er hat mich gerettet, mich hierher gebracht, mir einen Zufluchtsort geboten, und nun sind wir gemeinsam in dieser Gefahr.

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