Chapter 14

Vorbereitung auf den Sturm

Isadora und ihr Verbündeter bereiten sich auf die finale Konfrontation vor. Sie planen ihre Strategie, während das Schattenwesen seine Macht weiter ausbaut. Die Spannung steigt.

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Der Wind heulte wie ein hungriger Wolf um die kleinen Hütten unseres Dorfes, und mit jedem Atemzug schien er kälter zu werden, als trüge er die Saat der Verzweiflung mit sich. Draußen, in der Dunkelheit, die sich wie ein Leichentuch über die Felder legte, brodelte etwas Unheilvolles. Ich spürte es in meinen Knochen, ein tiefes, nagendes Unbehagen, das sich wie ein Schatten in meiner Seele festsetzte.

„Er wird stärker“, murmelte Elara, ihre Stimme kaum mehr als ein Wispern, das im Rauschen des Windes unterging. Sie saß mir gegenüber am grob gezimmerten Tisch in meiner Hütte, ihre Augen, sonst so voller warmem Licht, waren nun von einer ernsten Sorge getrübt. Über uns flackerte eine Öllampe, warf tanzende Schatten an die Wände und ließ die wenigen Gegenstände, die mein bescheidenes Leben ausmachten, gespenstisch erscheinen.

Ich nickte stumm. Diese wachsende Dunkelheit, die sich wie ein unsichtbarer Schleier über unser Dorf legte, war mehr als nur eine vorübergehende Wetterstimmung. Es war eine Präsenz, kalt und bösartig, die sich in den Ecken unserer Wahrnehmung festsetzte und die Lebensfreude aus allem sog, was sie berührte. Die Ernte auf den Feldern begann zu welken, die Tiere in den Ställen wurden unruhig, und die Menschen – ja, die Menschen verfielen in eine bleierne Furcht, die sich wie eine Krankheit ausbreitete.

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