Chapter 11

Zweifel und Entschlossenheit

Trotz des Trainings kämpft Isadora noch mit Selbstzweifeln. Die Dorfbewohner sind gespalten – manche hoffen, andere fürchten sie. Doch die Bedrohung zwingt sie zur Entschlossenheit.

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Der Geruch von feuchter Erde und verrottendem Laub lag schwer in der Luft, ein ständiger Begleiter in diesen Tagen der Angst. Jeder Schatten schien länger, jede plötzliche Bewegung im Dickicht ließ mein Herz einen unglücklichen Sprung machen. Das Training mit Elara war intensiv, fast schon gnadenlos. Sie forderte mich immer wieder heraus, drängte mich an meine Grenzen, und oft genug fühlte ich mich, als würde ich zerbrechen. Doch tief in mir brannte ein Funke, eine winzige Flamme der Entschlossenheit, die sich weigerte, zu erlöschen.

„Du zögerst, Isadora“, sagte Elara eines Abends, ihre Stimme ruhig, aber mit einer unmissverständlichen Schärfe. Wir standen auf einer Lichtung, der Mond warf ein fahles Licht auf den taufeuchten Boden. Ich hatte versucht, mit meiner Energie einen kleinen Stein zum Schweben zu bringen, aber er zitterte nur unbeholfen in der Luft, bevor er mit einem leisen Plopp wieder auf den Boden fiel. Ein Seufzer entwich mir.

„Ich… ich weiß nicht, ob ich es schaffe, Elara“, murmelte ich, meine Stimme kaum mehr als ein Hauch. „Manchmal fühlt es sich an, als würde ich gegen eine unsichtbare Wand rennen.“

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