Chapter 5
Begegnung mit magischen Wesen
Auf ihrer Reise treffen Maria und Leon auf fantastische Kreaturen. Manche sind freundlich und helfen ihnen, andere sind gefährlich und stellen sich ihnen in den Weg. Leon zeigt seine Stärke.
Der Wald empfing sie mit einem Rauschen, das mehr als nur das Spiel des Windes in den Blättern war. Es war ein Flüstern, ein Gemurmel, eine Sprache, die nur Maria und Leon zu verstehen schienen. Die Luft war erfüllt vom Duft feuchter Erde, modrigen Laubes und dem süßlichen Aroma unbekannter Blüten. Sonnenstrahlen kämpften sich durch das dichte Blätterdach und malten tanzende Muster auf den moosbewachsenen Boden. Sie waren tief in das Reich vorgedrungen, wo die Grenzen zwischen dem Bekannten und dem Wunderbaren verschwammen.
Maria schritt voran, ihre Schritte leicht und sicher, als würde sie über einen vertrauten Pfad wandeln. Hinter ihr folgte Leon, seine mächtigen Pranken hinterließen tiefe Abdrücke im weichen Waldboden. Sein Blick war wachsam, seine Ohren zuckten bei jedem noch so kleinen Geräusch. Er war ihr Schild, ihr Fels in der Brandung, und sie vertraute ihm mehr als jedem anderen auf der Welt.
Plötzlich blieb Maria stehen. Ihre Hand hob sich, ein Zeichen für Leon, ebenfalls innezuhalten. Sie lauschte, ihr Kopf leicht geneigt, ihre Augen weit aufgerissen. „Ich höre etwas“, flüsterte sie, ihre Stimme kaum lauter als das Rascheln der Blätter. „Es klingt… traurig.“
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