Chapter 4
Die Reise beginnt
Maria und Leon brechen auf, um den Magier zu finden und die gestohlenen Artefakte zurückzuholen. Ihre Reise führt sie durch gefährliche Wälder und über hohe Berge. Ältester Elara gibt ihnen ihren Segen.
Maria stand am Rande des Dorfes, ihr Blick fest auf den dunklen Wald gerichtet, der sich wie ein bedrohlicher Vorhang vor die aufgehende Sonne legte. Neben ihr spürte sie die warme Präsenz von Leon, dessen goldene Mähne im ersten Licht des Morgens wie ein Heiligenschein leuchtete. Ein leises Knurren, das mehr Besorgnis als Aggression ausdrückte, entwich seiner Kehle. Er spürte ihre Anspannung, ihre Entschlossenheit, und teilte sie auf seine eigene, unerschütterliche Weise.
Ältester Elara trat aus dem Kreis der versammelten Dorfbewohner hervor. Ihre Augen, tief wie uralte Brunnen, ruhten auf Maria. In ihren Händen hielt sie eine kleine, ledergebundene Schriftrolle, die mit feinen Silberfäden verziert war. „Maria, mein Kind“, begann sie mit einer Stimme, die so sanft war wie das Rauschen von Blättern im Wind, aber dennoch eine unmissverständliche Stärke trug, „die Dunkelheit, die sich über unser Land legt, ist älter und tückischer, als wir es uns je vorgestellt haben. Der Schattenmagier greift nach der Macht, die nicht ihm gehört, und er wird nicht ruhen, bis er sie vollständig in seinen Klauen hält.“
Maria nickte, ihre Hand fand instinktiv Leons mächtigen Hals. „Wir wissen es, Ältester. Deshalb müssen wir handeln.“ Ihre Stimme war fest, aber ein Hauch von jugendlicher Unsicherheit lag darin, der ihrer Entschlossenheit kontrastierte. Sie war erst ein Mädchen, und doch lag die Last der Welt auf ihren Schultern.
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