Chapter 5
Die Drohung des Prinzen
Andrew droht Kendel mit einem unglücklichen Leben, falls sie seinen Antrag ablehnt. Seine neu gewonnenen magischen Kräfte unterstreichen seine besitzergreifenden Absichten.
Die Feder schwebte über dem feinen Papier, ein Instrument in den Händen meines Majestätischen Sir, das so viel mehr war als nur Tinte und Zellulose. Es war ein Bote, ein Architekt zukünftiger Schicksale, ein Flüstern der Götter selbst. Ich saß ihm gegenüber, mein Herz ein Trommelwirbel in meiner Brust, während er die Worte formte, die Kendels Leben verändern sollten. Worte, die nicht meine eigenen waren, doch aus den Tiefen meiner Seele stammten.
„Eure Majestät“, begann ich, meine Stimme ein wenig rauer als beabsichtigt, „ich bitte Euch, diese Zeilen zu schreiben. Eine Frage, die mein ganzes Sein umklammert, die meine Nächte erhellt und meine Tage mit Sehnsucht erfüllt.“
Der Majestätische Sir nickte langsam, seine Augen, so alt wie die Sterne selbst, ruhten auf mir. „Ich kenne das Verlangen in deinem Herzen, Andrew. Und ich sehe die Reinheit deiner Absichten, auch wenn sie manchmal von einer stürmischen Leidenschaft getragen werden.“ Er nahm seine Feder, tauchte sie in das tiefblaue Tintenfass und begann zu schreiben.
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