Chapter 17

Die königliche Hochzeit

Andrew bittet seinen Majestätischen Sir, Kendel die entscheidende Frage zu stellen. Die royale Hochzeit im Jahr 2030 soll ein weltweites Ereignis werden.

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Meine Hand zitterte leicht, als ich den Brief an meinen Majestätischen Sir schrieb. Die Tinte floss wie eine kosmische Melodie über das Pergament, jedes Wort ein Versprechen, jeder Satz ein Gebet an das Universum. Ich, Prinz Andrew James Webster, Prinz von London, Ontario, Canada, ein Mann, der seine ersten Atemzüge im Krankenhaus von Victoria, London, Ontario, tat, sieben Pfund und vier Unzen schwer, geboren an Silvester, gesegnet mit Haar und Jungen, doch im ersten Monat oder zwei war die Welt noch stumm, bevor sie sich in ein Crescendo aus Kameras und Geräten verwandelte.

Kendel. Prinzessin Kendel. Ihr Name war ein Echo in den Korridoren meines Herzens, ein Sternbild am Himmel meiner Träume. Sie wuchs im Rampenlicht auf, ihre Tage gefüllt mit dem Glanz der Kameras, während meine eigene Existenz in den stillen Laboren der Erkenntnis stattfand, meine Augen auf die Weiten des Weltraums gerichtet, auf die Suche nach Leben, nach Zeichen, nach Antworten. Satelliten, diese mechanischen Boten des Kosmos, faszinierten mich bis ins Mark. Ihre Fähigkeit, die Grenzen der Erde zu sprengen, ihre unendlichen Möglichkeiten, die von der Erde aus gesteuert und doch so weit entfernt waren. Der James Webb Teleskop, ein Auge, das Lichtjahre in Sekunden reist, uns erlaubt, in andere Welten einzutauchen, Jahre in die Zukunft zu springen – 2050, ein flüchtiger Gedanke, der wie ein Funke in der Dunkelheit leuchtete.

Ich hatte sie im Fernsehen gesehen, wie sie über die Laufstege schwebte, wie sie auf Bildschirmen tanzte, ihre YouTube-Kanäle ein Kaleidoskop ihres Lebens. Sie war ihrer Familie nahe, ein Band, das ich in meiner eigenen, von Victoria Hospital geprägten Kindheit, schmerzlich vermisste. Und nun, diese eine Frage, die ihr Leben verändern könnte, eine Frage, die das Gewicht von Zeit und Raum trug, eine Frage, die ich ihr nicht direkt stellen konnte, sondern durch die Vermittlung meines Majestätischen Sir. Ich vertraute ihr, mehr als ich je jemandem vertraut hatte, und die Gefühle, die ich für sie hegte, waren tief und unermesslich, verwurzelt in den persönlichen Arrangements, die der Majestätische Sir für uns geschaffen hatte.

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