Chapter 4
Der Ruf zum Kampf
Elias und Lyra können die wachsende Dunkelheit nicht ignorieren. Sie beschließen, sich der Bedrohung gemeinsam entgegenzustellen. Sie erkennen, dass ihre vereinten Kräfte stärker sind als jede Dunkelheit.
Die Luft auf der Lichtung war nicht mehr so klar wie einst. Ein feiner, grauer Schleier schien sich über die satten Grüntöne gelegt zu haben, und selbst die sonst so lebensfrohen Blumen wirkten ein wenig matt. Es war, als würde die Welt um uns herum langsam die Farbe verlieren, und mit ihr schwand auch die unbeschwerte Leichtigkeit, die uns hierhergeführt hatte. Lyra stand neben mir, ihre Hand fest in meiner vergraben. Ihr Blick war auf die Ferne gerichtet, dorthin, wo die Bäume dichter wurden und die Schatten länger zu tanzen schienen.
„Siehst du es auch, Elias?“, fragte sie leise, ihre Stimme war ein Hauch von Besorgnis, der sich wie ein kalter Finger über meine Haut legte. „Die Dunkelheit breitet sich aus. Sie frisst sich in alles hinein, was Licht und Leben hat.“
Ich nickte, meine Augen folgten ihrem Blick. Ich spürte es auch. Es war ein unterschwelliges Grummeln in der Magie, eine Disharmonie, die sich wie ein schleichendes Gift in die Welt einschlich. Die Lieder der Vögel klangen gedämpfter, und die sonst so lebhaften Glühwürmchen schienen ihre Leuchtkraft verloren zu haben. Es war, als würde die Magie selbst husten und keuchen, gefangen in einem unsichtbaren Netz aus Verzweiflung.
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