Chapter 10

Der letzte Widerstand

Der Schattenweber setzt all seine Macht ein, um sie zu trennen. Ein epischer Kampf entbrennt. Elias und Lyra kämpfen Seite an Seite, ihre Liebe als ultimative Waffe gegen den Hass.

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Der Schattenweber tat, was er am besten konnte: er webte. Doch diesmal waren es keine feinen Fäden der Täuschung, die er ausspuckte, sondern dicke, zähe Stränge puren Hasses, die sich wie klebrige Spinnweben um alles legten, was Licht und Wärme barg. Sein Ziel war klar, seine Verachtung grenzenlos. Elias und Lyra. Ihre Liebe war ihm ein Dorn im Auge, ein leuchtendes Beispiel für das, was er nie gekannt hatte und nun zerstören wollte.

Die Lichtung, einst ein Ort des Friedens und der beginnenden Zuneigung, wurde zu einem Schlachtfeld. Die Bäume, die sonst so gütig ihre Äste zum Himmel streckten, krümmten sich nun, als würden sie unter einer unsichtbaren Last ächzen. Der Boden, der so weich und moosbewachsen war, begann zu splittern und zu bersten, als würde die Erde selbst vor Schmerz aufschreien. Und über allem hing eine Dunkelheit, die tiefer war als jede Nacht, eine Dunkelheit, die nicht nur das Licht verschlang, sondern auch die Hoffnung selbst zu ersticken drohte.

„Du kannst sie nicht aufhalten, Elias“, zischte eine Stimme, die aus den Schatten selbst zu kommen schien, kalt und scharf wie zerbrochenes Glas. Sie war überall und nirgends, ein flüsternder Chor aus Verzweiflung und Verderben. „Ihre Liebe ist nur ein flüchtiger Funke in der Unendlichkeit meiner Macht. Bald wird sie erlöschen, und ihr werdet allein sein, verloren in der ewigen Nacht.“

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